3. Klasse

NETZWERK-
PLANUNG BÜRO

Problemstellung

Ziel dieser Aufgabe aus dem zweiten Semester der dritten Klasse war es, aus einer Auswahl von sechs Büros ein passendes Modell auszuwählen und dafür eine vollständige Netzwerk-Infrastruktur zu planen. Die Entscheidung fiel auf das Büro Nummer 6, da dieses als Dreibund aufgebaut ist und eine einfache Strukturierung aufweist. Konkret gefordert war die Ausstattung von insgesamt sieben Arbeitsräumen, einem Serverraum sowie einer Leitungsstelle mit der notwendigen IT-Hardware. Dies beinhaltete die Erstellung eines Grundrisses samt Legende, die sinnvolle Positionierung eines Servers, eines Routers im Netzwerkschrank, mehrerer Switches, Access Points und Druckern sowie die sichere Planung der Kabelwege (LAN-Kabel) entlang von Wänden und Decken, um Stolpergefahren zu vermeiden. Zudem musste eine Kalkulation der Gesamtkosten für die Hardware durchgeführt werden.

Kompetenzen

 

Die wesentlichen Kompetenzen für dieses Projekt umfassten das technische Verständnis für den logischen Aufbau von IT-Netzwerken sowie räumliches Vorstellungsvermögen für die Grundrissplanung. Dies erforderte die Fähigkeit, die genaue Funktionsweise und das Zusammenspiel von Hardwarekomponenten wie Routern und Switches zu verstehen, um für jeden PC-Arbeitsplatz eine stabile Internet- und Serververbindung zu garantieren. Zusätzlich war wirtschaftliches und kalkulatorisches Denken bei der Berechnung der Hardware-Kosten gefragt. Eine weitere wichtige Fähigkeit bestand in der kritischen Selbstreflexion: Feedback musste aufgenommen und ausgewertet werden, um Optimierungspotenziale bei der Platzierung von Peripheriegeräten (wie den Druckern) sowie Einsparungsmöglichkeiten bei den Anschaffungskosten zu erkennen.

 

Umsetzung und Beschreibung

 

Die erfolgreiche praktische Umsetzung zeigt sich in einem detailliert ausgefüllten Dreibund-Grundriss. In der zentralen Leitstelle wurde ein Netzwerkschrank inklusive Router installiert, welcher als Knotenpunkt für die Verbindung zum Server und zu den restlichen Räumen dient. Von dort aus wurden Switches und Access Points (in den Wandsteckdosen) systematisch über Wand- und Deckenverkabelungen angebunden, um eine flächendeckende Netzstabilität für PCs, Handys und andere Geräte sicherzustellen. Auch die zwei Drucker wurden direkt über LAN-Kabel vernetzt, um den Verbindungsprozess effizient zu gestalten. Besonders gelobt wurde an der finalen Ausführung die sehr gute Ausnutzung der Arbeitsplätze und die Sicherstellung einer hervorragenden Netzwerkverbindung. Als wichtiges Learning für zukünftige Projekte wurde festgehalten, die Drucker noch ergonomischer zu positionieren (z. B. von Raum 1 in Raum 2) und die anfänglich auf über 18.600 Euro kalkulierten Kosten durch alternative Entscheidungen bei der Hardware auf unter 10.000 Euro senken zu können.

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