4. Klasse
Virtuelle Maschine
Problemstellung
Im Rahmen des NTMA-Unterrichts galt es, eine vollständige Serverumgebung virtuell abzubilden. Dafür wurde mithilfe der Software VirtualBox eine virtuelle Maschine (VM) eingerichtet und darin ein funktionsfähiger Windows Server (Version 2022) installiert. Konkret forderte dieses Setup die korrekte Zuweisung der Systemressourcen, wobei spezifische Hardwareanforderungen wie mindestens 4 GB RAM und 50 GB Speicherplatz beachtet werden mussten, um Leistungseinbußen und Verzögerungen („Lags“) der virtuellen Umgebung zu verhindern. Zudem sollte praktisch erarbeitet werden, worin genau die konzeptionellen Unterschiede zwischen einem klassischen Windows-Betriebssystem aus reiner Nutzer-Sicht und der Verwaltung eines Windows Servers liegen.
Kompetenzen
Die wesentlichen Kompetenzen für dieses Projekt umfassten das technische Verständnis für Virtualisierung und das Management von PC-Hardwarekomponenten wie CPU und Arbeitsspeicher innerhalb einer VM. Dies erforderte die Fähigkeit, sich in die Rolle eines Administrators einzuarbeiten, da der Serverbetrieb weitreichendere Berechtigungen verlangt als ein reguläres Betriebssystem. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem grundlegenden Verständnis zentraler Netzwerk- und Serverdienste, insbesondere DNS, Active Directory und DHCP. Darüber hinaus war methodische Sorgfalt und Problemlösungskompetenz gefragt, um typische Fehlerquellen (Stolpersteine) im Umgang mit virtuellen Systemen selbstständig zu erkennen und zu vermeiden.
Umsetzung und Beschreibung
Die erfolgreiche praktische Umsetzung zeigt sich in der reibungslosen Installation und Inbetriebnahme des Windows Servers 2022 in VirtualBox. Im Verlauf des Projekts wurden die zugewiesenen Komponenten (CPU, RAM) überwacht und essenzielle Dienste wie DNS, Active Directory und DHCP genauer analysiert. Ein zentraler Unterschied zur regulären Windows-Nutzung wurde dabei deutlich: Der Zugriff und die Verwaltung des Servers erfolgten aktiv aus der Administrator-Rolle heraus, erreichbar über Localhost oder eine spezifische IP-Adresse. Als wichtiges Learning für zukünftige Projekte wurde der professionelle Umgang mit der VM festgehalten. Dazu zählt die sichere Verwaltung der Passwörter sowie die wichtige technische Erkenntnis, den Zustand der virtuellen Maschine nach der Arbeit korrekt zu „speichern“, anstatt sie lediglich zu „schließen“, um Datenverluste zu vermeiden.